Andachtspost vom 31.01.2021

Monatsspruch Februar 2021 (Lk 10,20)

„Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!“

Liebe Gemeindeglieder, liebe Interessierte!                          

Haben wir nichts Besseres zu tun als uns darüber zu freuen, dass unsere Namen im Himmel verzeichnet sind? Viele Probleme gibt es in unserem Alltag. Müssten wir nicht eher DIE angehen?

Es ist ja eine beliebte Methode der Beruhigung, dass man von den Problemen weg sieht und sich stattdessen mit angenehmen Dingen beschäftigt. Manchmal ist das sogar in der Politik so: Gibt es in der Innenpolitik Schwierigkeiten, wird die Aufmerksamkeit auf seichte Themen oder auf die Außenpolitik gelenkt. Sich um die eigenen Konflikte, Sorgen und Unsicherheiten zu kümmern, das ist unangenehm. Also: Lieber wegschauen oder ablenken. Immer mal wieder wird es auch Christen vorgeworfen: Ihr flüchtet euch mit eurem Glauben in eine heile Welt. Ihr flüchtet euch in den Himmel.

Unser Monatsspruch stammt aus einer Szene, bei der Jesus 72 Menschen aussendet. Es waren wohl Gefährten und Gefährtinnen von Jesus. Sie bekamen den Auftrag: „Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.  Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche, keine Schuhe, […]. Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause!“ Als die 72 in der Überzeugung zurückkehren, dass sie Großes geleistet haben, korrigiert Jesus sie mit der Zusage: „Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!“

Für uns kann der Monatsspruch vom Februar heute ausdrücken: Bei den Sorgen, bei dem Kummer, bei den Konflikten, die manche von uns grade erleben, sagt Gott uns zu: Ich habe eure Namen hier bei mir verzeichnet. Und das bedeutet: Ich halte für euch noch etwas anderes bereit, etwas, was über Kummer und Konflikte der Welt hinausgeht. Es ist eine Hoffnung, die die Sorgen in einem anderen Licht erscheinen lässt. Ihr dürft euch darüber freuen, dass ihr mit euren Namen hier bei mir, dem Lenker der Welt, festgehalten seid.

Wenn unsere Namen bei Gott festgehalten sind, dann ist das Gottes Zusage dafür, dass er sich unverbrüchlich um uns kümmern will,- hier und jetzt und später. Das Wissen darum kann uns Kraft und Halt geben. Und wer Kraft und Halt im Rücken hat, der kann auch mit Mut die Dinge anpacken, die ihr und ihm ins Leben gelegt sind. Weil wir das alle zusammen tun, wird niemand mit seinen Problemen und Sorgen alleine bleiben. Dazu helfen wir einander.

Himmlischer Segen begleite Sie! Viele Grüße von Eurer & Ihrer

Pfarrerin Friederike Schuppener

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Weitere Informationen

An den Sonntagen 31. Januar und 7. Februar finden keine Gottesdienste in unserer Gemeinde statt. Danach wollen wir aber gerne wieder mit Ihnen & Euch Gottesdienste und Andachten feiern. Dabei müssen natürlich die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden. Wir laden Sie & Euch also ein zum:

Gottesdienst am Valentinstag:  14. Februar, 10.00 Uhr
VOR der Evangelischen Kirche in Aßlar
Dauer ca. 30-40 Minuten

Menschen mit liebevollem Herzen, Menschen, die einander liebhaben, Verliebte
…alle sind herzlich eingeladen!

Am 21. Februar und am 28. Februar laden wir herzlich ein zu Andachten vor der Evangelischen Kirche in Aßlar!

Gern möchten wir auch jetzt für Sie da sein:

Pfarrerin Friederike Schuppener, Bornstraße 4Pfarrer Martin Reibis, Oberstraße 8a
Tel. 06441 4468578
Email: friederike.schuppener@ekir.de
Tel. 06441 89683
Email: martin.reibis@ekir.de